LAURA MARLING

Fr., 23. Mär 2012
NuFolk

Englands NuFolk-Entdeckung Laura Marling
Beachtliches, drittes Album „A Creature I Don’t Know“

Die erst 21-jährige Sängerin, Komponistin, Gitarristin und Pianistin Laura Marling blickt auf eine
atemberaubende Karriere. Schon mit zarten 16 stieß sie zum Londoner Folk-Kollektiv Noah & The
Whale. Seit seinem Ausstieg hat das Multitalent drei Soloalben mit stetig wachsendem Erfolg
veröffentlicht. Das aktuelle, Mitte September erschienene Werk A Creature I Don’t Know eroberte
Platz 4 der englischen Charts und wurde mit einem Brit- und einem NME Award ausgezeichnet. Nach
ihren erfolgsgekrönten Konzerten im November kehrt die Ausnahmekünstlerin vom 22. bis 24. März
für drei Shows in München, Berlin und Hamburg nach Deutschland zurück. Es lag nahe, dass sich die in
Eversley/Hampshire geborene Laura Marling der Profimusik zuwenden würde: Ihre Mutter ist
Musiklehrerin, der Vater betreibt ein Aufnahmestudio. Er war es auch, der die musikalische
Sozialisation und Stilbildung der Tochter betreute und sie mit der Folkmusik der vergangenen sechs
Jahrzehnte vertraut machte. Als Sechzehnjährige zog Marling dann nach London, um als Solokünstlerin
ihren Weg zu gehen. Zunächst war sie als Sängerin für Noah & The Whale tätig, gab aber parallel erste
Solokonzerte. Hier fand sich unter den Gästen der mit Er folgen verwöhnte Solokünstler Jamie T, der
Laura Marling auf seine anstehende Tournee einlud und sie anschließend mit wichtigen
Entscheidungsträgern seines Labels ‚Virgin’ zusammenbrachte. Ähnliches geschah mit dem New Yorker
Indie-Heroen Adam Green, der sich vom Fleck weg so überzeugt zeigte, dass er die junge Sängerin
ebenfalls mit auf Tour nahm. Kurz darauf erhielt Marling ihren eigenen Plattenvertrag. Gleich ihr
Debütalbum Alas, I Cannot Swim sorgte 2008 für Aufsehen, als es für den renommierten Mercury Prize
nominier t wurde, der wohl wichtigsten Auszeichnung für Nachwuchsmusiker. Auch ihrem zweiten
Album I Speak Because I Can wider fuhr diese Ehrung, das sie überdies als kommerziell erfolgreiche
Solokünstlerin in der Londoner NuFolk-Szene verankerte. Die Platte schaffte es dank enormer
Mundpropaganda auf Platz 4 der britischen Hitlisten. Parallel tauchte Laura Marling, mittlerweile zu
einer lyrisch wie kompositorisch bemerkenswerten Künstlerin gereift, als Gast auf zahlreichen
Alben befreundeter Musiker auf, darunter The Rakes, Mystery Jets und Mumford & Sons.
Ende März haben die Fans hierzulande erneut Gelegenheit, sich auch live von ihrer lyrischen Folk-Kunst
zu überzeugen, wenn Laura Marling in München, Berlin und Hamburg gastiert.