THE MAINE

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Mo., 06. Feb 2012
Rock

The Maine betreten gerne fachfremdes Terrain. Unter dem Titel Punk goes Classic Rock veröffentlichten sie schon Def Leppards berühmtestes Riff „Pour Some Sugar On Me“, unter dem Motto Punk goes Crunk coverten sie den greasy Nummer-eins-Hit „I Wanna Love You“ von Akon und Snoop Dogg auf eine geradezu unschuldige Art, und passend zur kommenden Jahreszeit haben sie auch eine unglaublich slicke Version von Whams! Wunderhit „Last Christmas“ im Repertoire. Das darf aber jetzt um Himmels Willen nicht davon ablenken, dass The Maine eine großartige Rockband im besten Sinne des Wortes sind. Das wird auch auf der kommenden Platte „Pioneer“ deutlich, die Anfang Dezember veröffentlicht wird. Bei der ersten Single „Some Days“ wird allerdings schon klar, dass sich da etwas geändert haben mag in der Musik der Jungs aus Phoenix, Arizona. Die Treue zum Riff wird immer noch belohnt, aber von den Ursprüngen in Punk und Garage ist nicht mehr viel übrig. The Maine legen jetzt mehr Wert auf Songwriting und auf Arrangements. Da darf es gerne auch akustisch zugehen, da steht die Melodie im Vordergrund, bis dann doch die gute alte Bratzgitarre wieder Einzug hält. The Maine „kombinieren Vintagerock mit modernen Independent-Einflüssen“ hat ein Kollege einmal geschrieben, und dieses Zusammenspiel zündet vor allem auf der Bühne. Das bringt dank doppelter Gitarre ziemlich viel Druck über die Speaker und vermittelt der Crowd ihre absolute Spielfreude. Wer sich davon überzeugen möchte kann das gerne im Februar tun, wenn The Maine bei uns auf Tour sind – auch wenn „Last Christmas“ dann nicht mehr ganz aktuell sein dürfte.

Comet-Club

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