Noch mal zum mitschreiben:
Zum Heft Voice Of Cultre #5 gibt es einen Sampler dazu!
Das CD-Cover zum selber ausdrucken gibt es hier --->
Wie komme ich an ein Heft?
Um es Euch möglichst einfach zu machen, an Eure eigene ganz persönliche Ausgabe zu kommen, und um unser "Vertriebsnetzwerk" in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verbessern, sind wir immer auf der Suche nach Läden, die Interesse daran haben, unser Magazin zu verkaufen.
Join the VoC Streetteam.
Ihr könnt das VoC auch selbst in eurem Dorf, Eurer Stadt, Eurer Familie weiterverkaufen. Als Wiederverkäufer bekommt Ihr die Hefte zu einem verbilligten "Einkaufspreis" und könnt so Eure eigene Ausgabe finanzieren und noch ein paar Groschen dazu verdienen. Schickt eine Mail an: weiterverkoifer@voiceofculture.de
Ist Euch das zu antrengend, nennt uns Läden & Adressen (auch in der Schweiz und Österreich), wo wir das VoC verkaufen können. Sollte der Laden damit einverstanden sein, winkt Euch ein kostenloses Jahresabo und ein CD-Paket.
Cool Places
(Vielen Dank an alle, die alternative Kultur und unser Projekt unterstützen)
Unsere bisherigen festen Verkaufsorte:
Berlin
Dresden
Geithain
Hamburg
Kassel
Wien

oder wer will kann sich natürlich direkt von der netten
Post beliefern lassen. Nutzt einfach unser VoC Kaufhaus. !
OUT NOW! The Return of the Yeti!
Der Endgegner unter den Fanzines für Fortgeschrittene ist ab sofort wieder auf der Straße unterwegs. 76 Seiten neuer aufregender Skandaljournalismus. Wer? Mit Wem und Wann? Vor allem wenn die Rampenlichter aus sind... All das bekommen Sie für niedliche 2 Euro in Voice of Culture - The Print - Episode 6.0!
Garantiert zu finden bei Ska Beats International jeden vierten Freitag des Monats im Lauschangriff (F'hain) oder mit einer Prise Glück auf anderen schönen Konzerten und Partys. Außerdem gibt es das Heft auch ganz konventionell in den üblichen Verkaufsstellen (siehe rechts) zu kaufen.
Aus dem Inhalt:
- Mütter, Pinguine und Angela Merkel. Der Royal Rumble unter den Interviews: The Aggrolites vs. The Slackers.
- Balkan Beat Box - Starker Ostwind aus New York weht durch unsere Boxen.
- Der direkte Zugang zum Herzen führt über die Straßen Englands: The Dualers in concert.
- Kurzportrait: The Valkyrians - und Sie werden Finnland wieder lieb gewinnen…
- Mambo Italiano: Tanz und Ironie! Plaudereien mit KiNO von Arpioni.
- Fluchtweg - The Return of the Punkrocklegende.
- Metak! Ein Rückblick auf die Geschichte des legendären, unabhängigen Produktions-hauses von Fermín Muguruza.
- Alle Regler fliegen hoch! Victor Rice und sein Strikkly Vikkly Dubsystem.
- Pankerknacker - Der Wahnsinn hat Methode - Fanzinemachern in die Suppe geguckt.
- (Korrespondenten)Bericht mit erhobener Augenbraue: Barcelona Babylon.
- Mr. Symarip - Sie laufen wieder! Die Skinheads.
- Die neue Generation des Mestizo: I.F.S.
- Außerdem immer brav mit Kreutzworträtsel, KassettenKauftips und KollegeKolumne.
Über unsere #5 in anderen Medien:
- Punk-Island.de | Voice of Culture #5, Fanzine, 90 Seiten | A6 [!] 2,50 Euro
Das kleine und feine "Voice Of Culture" geht nun schon in die fünfte Runde. Warum "schon"? Weil es mir so vor kommt als hätten die Berliner erst vor kurzem die Nummer 4 veröffentlicht und schon schneit das Folgeheft in meinen Briefkasten. "Schneit" ist hier natürlich der komplett falsche Begriff. Dies ist die diesjährige Sommerausgabe des kleinen Fanzines das sich musikalisch breit gefächert mit Ska, Punk und Worldbeats beschäftigt.
Und es gibt auch in dieser Ausgabe wieder einige Interviews...: Sehr interessant scheint das Archiv der Jugendkulturen zu sein zu dem hier einer der beiden Betreiber interviewt wurde. Dann ist natürlich auch mal wieder was zu dem Thema drin das jeden Sommer die Punkrock-Fanzines der Nation überschwemmt: Das Force Attack Festival. Diesmal aber schon vorweg und keine der sich ewig wiederholenden Alkoholrausch-Geschichten von besagtem Festival, die zwar mal ganz lustig zu lesen sind, aber, wie das "Voice Of Culture" ganz richtig anmerkt, auf Dauer meistens trotzdem ganz schön einseitig sind. So gibt's hier nämlich ein Interview mit Festival-Veranstalter Imre. Dann gibt's noch einige weitere Interviews und Portraits zu "Grover Records", "Dub Gabriel", "The Scotch Greens", "The Skatalites", "The Ethiopians", und und und... joah, und natürlich noch die Fortsetzung der beliebten "Wir stellen einen Ort zum Weggehen in Berlin vor"-Reihe. Diesmal ist das "Kato" in Kreuzberg dran.
Wie ihr also alle seht ist das kleine Heftchen wieder übervoll mit Material für eure Gehirnzellen. Geschichten und Berichte was das Zeug hält. Nicht alle überragend interessant aber einige sind dann doch sehr spannend und informativ.
Neben Texten und Bildern gibt's noch 2 Specials. Erstens eine so genannte "Urinella". Eine Piss-Pappe für Frauen, dass die auf Festivals auch im Stehen pinkeln können. Seltsame Erfindung. Vor allem hat der/die ErfinerIn nicht daran gedacht, dass Frauen auch so ganz gut im Stehen pinkeln können und vor allem: Wer zum Teufel hat denn Bock mit ner vollgepissten Pappe in der Tasche rum zu rennen? Ist also ein Wegwerfprodukt. Also eine Freikarte für einmal im Stehen pinkeln... Nettes Gimmick. Neben der Pisspappe gibt's was für die Ohren. Was mich aufhorchen ließ. Wiedermal beweist das VoC, dass es keine 0815-Standardsachen abliefern will. Also haben sich die Herausgeber sich an das Unmögliche gewagt und einen CD-Sampler produziert für den sie extra einige teilweise sehr bekannte Bands ins Studio geholt haben. Das Resultat ist ein teils gelungener teils nicht ganz gelungener Sampler mit Akustik-Songs von Bands wie: "Church of Confidence", "Ohrbooten", "Steve E. Nix (The Briefs)", "Jan feat. UdSSR", "Nitrominds", "Schrottgrenze", "The Pokes", "Distemper", "Chefdenker", "The Real McKenzies", usw... - Sehr schöne Idee.
So, jetzt reichts... ich muss euch ja nicht das ganze Heft erzählen. Wie seine Vorgänger mal wieder ein sehr gelungenes Ding. Top!
- Pogoradio.de | Voice Of Culture #5
(A5, 92 Seiten, 2,50 Euro + Porto, + CD, c/ o Mieschka Mayonaise, Naugarder Str. 2, 10409 Berlin)
Tja, da ist mir wohl die Ausgabe 4 des VOC irgendwie entgangen, aber nachdem ich Volume 3 ja so gelobt habe, war ich jetzt wieder sehr gespannt auf das Voice Of Culture. Was zuerst auffällt: Es ist (wie der Punkrock! auch) fetter geworden, es ist teurer geworden und es gibt jetzt eine CD dazu (das ist wohl der Grund für den erhöhten Preis). Hierzu ein kleiner Auszug aus meiner Review zur dritten VOC-Ausgabe: „…Schade, dass gerade sie sich mehrmals abfällig über Beilage-CDs äußern, denn hier würde es mich dann doch sehr interessieren, was da dann so drauf wäre…“ Hmm, wie schnell sich die Zeiten ändern. Eine Stellungnahme dazu gibt's im Heft. Auf der CD befinden sich 16 exklusive Akustik-Songs von Bands wie Church Of Confidence, No Exit, Nitrominds und Chefdenker um nur einige zu nennen. Das ist gewohnheitsbedürftig, aber nach mehrmaligem Hören ganz okay, und im Vergleich zum Heft relativ punklastig. Hebt sich zwar von anderen Beilagen ab, aber naja… Wichtiger bei einem Fanzine ist ja zum Glück noch immer das Wort. Statt Mestizo heißt es jetzt Worldbeats im Untertitel, was wohl daran liegt, dass man selbst nicht so genau wusste was Mestizo ist. Die gefeatureten Bands und Interpreten sagen mir oft nicht viel und die interessantesten Interviews sind für mich diejenigen mit Imre, dem Veranstalter des Force Attack Festivals, Grover Records, Christian vom Archiv für Jugendkulturen und einem Mitarbeiter des Kato. Der Rest (also die Abteilungen Reggae und Worldbeats) läuft so ein wenig an mir vorbei. Aber so kann sich ja jeder, der an Punk, Ska und Worldbeats interessiert ist, seine Schmankerl heraussuchen. Ich jedenfalls blättere immer wieder sehr gerne im Voice Of Culture. Wirklich ein feines Heft, mit hoher Druckqualität und aufgeräumtem Layout. Und alles in allem tatsächlich unserem Punkrock!-Zine nicht unähnlich. Obnoxious
- IrieItes.de I Voice of Culture - Heft Nr. 5 ....mit CD!!!
Bereits vor weit über einem halben Jahr wurde hier in einem Interview bei IrieItes.de mit einer ganz großen Sache gedroht. Zu diesem Zeitpunkt war gerade die 3. Ausgabe aktuell. Zum ersten kleinen Jubiläum von Voice of Culture ist es soweit: dem Heft liegt eine CD bei - und dazu auch noch eine ganz besondere, denn Bands wie die Ohrbooten, Church of Confidence, The Pokes und The Real McKenzies spielten unplugged und authentisch die Songs im Studio ein. 16 Tracks sind es geworden (Tracklisting unten) - allesamt sympathisch und dadurch weit entfernt von den üblichen Promosamplern, die Magazinen so beiliegen. Eine exklusive CD, die sich lohnt!!! Mal sehen wann es die Jungs und Mädels von Voice of Culture wieder schaffen, ein derart umfangreiches Projekt auf die Beine zu stellen, denn den Berg an Arbeit kann man sich nur allzu gut vorstellen. Doch neben der Tatsache, dass es eine CD als Beilage gibt, strotzt auch die neue Ausgabe auf ganzen 90 Seiten vor Informationsfülle! Neben Interviews mit Dub Gabriel, Wagner Pa, Reinhild von Grover Records u.a. gibt es Portraits (Ethiopians, Das Kato, The Skatalites etc.), Kolumnen, Specials, Reviews diverser Art und vieles zu entdecken. Wie immer saugut gemacht und gut recherchiert. Eine sehr fette Sache also: greift zu bevor das Heft vergriffen ist!!! Den Link zur Homepage findet ihr unten.
Karsten Frehe
- 03.09.06 I FoMP.de
Fanzine: Voice of Culture #5
Viel wird geredet darüber, dass Fanzines im Allgemeinen und das Fanzine-Machen tot oder zumindest auf dem Sterbebett ist. Wäre das wirklich wahr, so wäre das doch sehr verwunderlich. Denn genau betrachtet waren die Umstände noch nie so günstig fürs Fanzine-Machen wie heute. Fast jeder hat Zugang zu Computern, Schreib und Layout-Programme sind für lau zu bekommen, die Druckkosten niedrig wie nie und das waren erst die technischen Voraussetzungen. Betrachtet man dann noch die umfassende weltweite Vernetzung der Szene so sollte man denken, dass sich z.B. ein Musik-Zine ohne große Umstände auf die Beine stellen lässt. Diese flux zusammengeschriebene These kann ich auch direkt mit einem Beispiel beweisen: Das Voice of Culture #5, Fanzine für Ska, Worldbeats, Punk und was sonst noch dazu passt. Stolze 92 Seiten haben Mieschka, Anna und der Rest der Redaktion gefüllt mit gelungenen Geschichte, interessanten Interviews und Band-, Film- und Club-Portraits. Das VOC scheint nicht nur ein positiver Einblick in eine mir eigentlich fremde Musikwelt zu sein, sondern auch ein Musterbeispiel, wie man verschiedene Artikelformate gelungen miteinander kombiniert. Statt der in Punkkreisen irgendwie beliebten Abfolge schleppender Band-Interviews, mischen die VOCer locker die verschiedensten Inhalte und Vorstellungsobjekte. Die Reise geht dabei von Berlin (das Kato, Archiv der Jugendkulturen) über Barcelona (Wagner Pa) bis nach Jamaica (The Skatalites, The Ethopians) und New York (Afrobeat Sudan Aid Project). (Dass wer eine Reise macht auch was erleben kann, lässt sich übrigens hervorragend im "Touring, touring"-Bericht nachlesen, was hab ich gelacht.)
Sehr gelungen!
(johannes)
VoC macht die Fünfe voll!! Das VoiceOfCulture #5 kommt!
Erscheinungsdatum: 01.05.2006!!!
O.K. jetzt können wir die Katze mal endlich aus den Sack lassen. Bereits vor weit über einem halben Jahr hatten wir bei einem VoC-Portrait auf Irie Ites.de mit einer ganz großen Sache gedroht. Zu diesem Zeitpunkt war aber gerade unsere 3. Ausgabe aktuell und wir hatten feste Pläne gemacht, bei VoC #4 eine CD dem Heft beizulegen. So jetzt ist es raus! Unseren eigenen ehrgeizigen Zeitplan konnten wir nicht erfüllen aber zum ersten kleinen Jubiläum von Voice of Culture ist es soweit.
Noch mal zum mitschreiben:
Zum Heft Voice Of Cultre #5 gibt es einen Sampler dazu!
Das CD-Cover zum selber ausdrucken gibt es hier --->
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,Super`, wird sich der eine oder andere denken ,Ist das mittlerweile nicht Standard?` ,Richtig` denke ich mir dann. Nun gut, wir sind aber nicht Standard und deshalb möchte ich euch an dieser Stelle unseren VoC-Acoustic-Sampler wärmstens empfehlen. Zuerst möchte ich mich aber erstmal bei Mieschka für seine großen Mühen und die Unmenge Idealismus bedanken, die er für das Erstellen der Voice of Culture Unplugged Sessions aufbringen musste. Bereits vor einem Jahr kam unser Punkrock-Chef mit der Idee zu einem Sampler bei uns an und das, obwohl er sich gewöhnlich eher abfällig über Musik(Fan)zines mit CD-Beilage äußerte und es schlichtweg ablehnte, dem Heft einen „Promosampler“ beizupacken. Daher wirbelte er knapp ein Jahr lang für 16 Songs hin und her. Mit selbst auferlegten Regeln und einer guten Portion Anspruch sollte die CD nicht irgendein beliebiger Sampler werden. |
Nach der ursprünglichen Idee, sollten auf unserer Kompilation Bands vertreten sein, mit denen wir in unserer mittlerweile jahrelangen Arbeit gute Kontakte knüpfen konnten, mit denen wir befreundet sind oder die sonst wie mit VoC in Verbindung stehen. Zu diesem Zweck wollten wir sie in unser Studio einladen, um dort ausgestattet mit Wandergitarre, Stimme, vielleicht noch ein, zwei Begleitinstrumenten und ein wenig Kreativität minimalistische und vor allem exklusive unplugged Songs für Voice Of Culture aufnehmen. Wie Mieschka bis zur Verwirklichung dieses Projekts wirklich leiden musste, lest ihr in der aktuellen Voice Of Culture-Print-Ausgabe. So jetzt aber mal zu den vertretenen Bands: |
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Was wir mit diesem Sampler nicht erreichen wollten, war dass der Inhalt des Heftes deswegen in den Hintergrund tritt. Deshalb sollte dieser auch jetzt nicht zu kurz kommen, deshalb hier ein keiner Überblick: Inhalt VoC #5 Interviews: Dub Gabriel, Pozor Vlak, Wagner Pa, Afrobeat Sudan Aid Projekt, Grover Records, Force Attack, Archiv der Jugendkulturen Portraits: The Ethiopians, Brother Of The Head, Das Kato, The Scotch Greens, The Skatalites, Touring Bremen 96 + Kolumnen + Specials ( es wartet eine dicke Überraschung auf unsere festivalwütigen Mädels) + Reviews + … + … |
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Voice of Culture #4 ist da!!
Anfang November erschien die neue Winterausgabe unseres Printmagazins. Für das mittlerweile vierte Heft haben wir uns noch einmal fast 20 Seiten mehr geleistet, schließlich zwingen den modernen Großstädter heutzutage ekelhaft feucht-graue Minus fünf Grad Celsius heimwärts in die bescheidene aber warme Hütte. Und da will man ja unterhalten werden. Zu diesem Zweck haben wir übrigens auch wieder ein feines VoC-patentiertes-Ohne-Gicht-Kreuzworträtsel (tm) im Heft abgedruckt. Und so sieht das Ganze aus:
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Meinungen zum Heft #4
Three Chords #7:
Gradlieniges und cleanes Layout ist bei diesem „Ska, Punk, Worldbeats“ Heftchen vorzufinden. Eine schöne Kolumne übers trinken, über das stilvolle Trinken, mit Cocktails und deren Anleitung und zum Schluß halben Edger Zitat, wie soll ich das nur verstehen? Interviews gibt es u.a. mit YELLOW UMBRELLA, eine deutsche Skaband, die sich aufgelöst hatte und nun doch wieder da ist. Desweiteren ein Interview mit den Leuten vom SO 36, der Laden in Berlin. Der Herr Höhnie, der von den legendären Höhnie Partys, auf denen ich irgendwie nie war, wird auch portraitiert, sowie das Ramones Museum und der leider verstorbene Laurel Aitken. Weiterer Inhalt: MAD SIN, SPERMBIRDS, SENOR COCONUT, OHRBOOTEN, etc. Das Kreuzworträtsel habe ich bei der zweiten Frage aufgegeben. Ich hab leider noch nicht geschafft alles zu lesen, aber was ich gelesen habe, war interessant und ist auch ein anderer Tellerrand. Kann man ruhig mal reingucken und für Ska Fans sicherlich gut angelegte zwei Euro.
Pankerknacker #11:
Ska-Heftchen aus Berlin, das aber auch ganz gerne über den Tellerrand hinausblickt. So wird Höhnie und Mad Sin interviewt und über meine Lieblingsvögel, die Spermbirds, berichtet. Beim Kreuzworträtsel werde selbstverständlich ich gewinnen. Das Heft mit dem etwas großkotzigen Namen ist in professionellen aber langweiligen Layout. Wo bleibt dabei die Punkrock-Romantik? Das Herz weint, das Auge freut sich, alles wunderbar lesbar, wie im Spiegel eben auch…
www.rilbfhpa.de:
Großartiges Zine! Die 96 haben einen recht festen farbigen Einband, die Aufmachung ist absolut professionell und das allerbeste: Das Teilchen ist in DinA5 und passt bequemst in die Hosentasche, so dass man auch inne S-Bahn auffem Weg zum näxten Konzert oder zum Arbeitsamt lecker schmöckern kann.
Interviewt werden unter anderem die Spermbirds (über ihre Südafrika-Tour), Yello Umbrella, Bad Manners, Mad Sin, usw. Dazu Portraits über das SO36 in B-Kreuzberg, über Höhne Records, Rebel Films, Laurel Aitken, etc. Abgerunden wird das ganze mit lesenswerten Kolumnen sowie den üblichen Rubriken wie Reviews.)
voice of culture kann man locker flockig runterlesen. Sehr gut und informativ geschrieben. Und das ganze direkt aus Berlin für läppische 2 Taler. Sehr empfehlenswert!
www.kink-records.de:
Das Heft aus Berlin scheint immer dicker zu werden. Die letzte Nummer
die ich davon in den Händen gehalten habe, war die Nummer 2 und die
war noch um einiges dünner.
Ansonsten hat sich am Heft nicht viel geändert. Das Heft besteht
größtenteils aus Interviews. Gut finde ich dabei allerdings lediglich
die Interviews mit Höhnie, SO 36, Rebel Films und Spermbirds. Die
restlichen Interviews finde ich ziemlich langweilig und auch die Bands
die da interviewt werden, interessieren mich nicht sonderlich (z.B. Mad
Sin, Yellow Umbrella, Bad Manners, ...). Wie auch in der letzten Ausgabe
die ich in den Händen hatte, liegt der Schwerpunkt hier wieder eher im
Ska-Bereich. Naja, definitiv nicht so mein Ding. Ansonsten gibts noch
ein paar persönliche Kolumnen/Geschichten, eine Vorstellung von Laurel
Aitken, ein Kreuzworträtsel, Plattenkritiken und natürlich auch Fanzine-
Kritiken.
Das Heft kommt in DinA5, das Layout wurde mit dem Computer erstellt und
ist insgesamt recht gut geworden. Zudem kommt das Heft im Vollfarbcover. Wie oben bereits erwähnt finde ich das Heft eher langweilig, da mich
kaum welche der vorgestellten/interviewten Bands interessieren und
daneben bleibt nicht mehr viel übrig was mir gefallen könnte ;-) Wer
auf Ska / Rockabilly steht, der sollte das Heft vielleicht mal
antesten ...
Moloko Plus online:
Ska-Punk-Worldbeats. So stehts drauf, das ist auch drin. Ein sehr professionell gemachtes Heft im A5 Format. Teilweise stehe ich den Bands, die im Heft gefeaturet werden mit einem grossen Fragezeichen im Hirn gegenüber, hatte ich doch zuvor noch nie etwas von "Mimi Maura", "Ojos de Brujo" oder "Lucha Amada" gehört. Ist schon mehr A Voice of CultureS, hier wird auch über Musikströmungen abseits der bekannten Lauscherpfade berichtet. Ob das nun gut oder überflüssig ist sollte jeder für sich selbst entscheiden, ich persönlich finde den Kreis da teilweise schon zu weit gezogen. Hochinteressant sind allerdings die interviews mit Buster von den Bad Manners, Andreas "Höhnie" Records und mit dem Betreiber des Berliner Ramones Museum. Weiter im Heft: Spermbirds in Südafrika, Mad Sin, Yello Umbrella, Ohrbooten, Vivenne Westwood, und und und. -ecke-
Der Dude Goes Ska, erschienen beim ska-talk.ev:
also mal vorweg,
nein, ich bekomme kein Geld dafür und es ist keine Werbeeinblendung!
Das haben wohl dieses Heft - aus der Hauptstadt - und die Subkultur auch nicht nötig.
Aber als ich es gestern in den Händen hielt, habe ich mich länger in meiner After-Work-Kneipe aufgehalten als ich wollte.
Der Grund: Voice of Culture - das Print-Zine! (Ausgabe: Winter 2005)
Übrigens neuerdings mit dem Untertitel "Ska, Punk, Worldbeats" (da ist jemand abhanden gekommen!?)
Das (etwas ältere) Interview mit Yellow Umbrella und Bad Manners habe ich ebenso verschlungen, wie meine Lieblingsrubrik "Kolumnen", die wirklich Seines Gleichen suchen!!!!
Das Yellow Umbrella Interview - knackig und aus dem realen Leben ...
Die Kolumnen:
Etwas verschämt schaute ich auf, als mich mehrere Leute dumm angucken, weil ich alleine an der Theke, doch schallend lachen und schmunzeln musste!
Das sage und schreibe 95-seitige Heft ist echt der Hammer!
Nichts für Bildergucker/Innen. Text, Text, Text, viel Text ..., der fast für einen ganzen Monat reicht!
Kleine Macken hat das Ding noch, aber scheiss drauf.
Klasse Leute!
Wirklich big up!
DerDUDE
Voice Of Culture #3 erscheinungsdatum 01.05.2005
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Reviews zum Heft #3:
Punk is dad #4:
Schon die dritte Ausgabe des vormaligen Onlinezines. Während der zweiten Ausgabe haben sie wohl das „a“ im Namen eingebüßt. Musikalisch dreht es sich wieder viel um Mestizo und Ska und ist wieder fast ein reines Musikzine, doch einige Kurzgeschichten lockern die Sache hier auf. Vor allem die Texte von Sunny sind klasse. Interviews sind reichlich vorhanden, genauso wie die üblichen Fanzine- und CD Reviews. Eine kurze Beschreibung der wichtigsten Berliner Plattenläden ist gut gelungen und wird dem Hauptstadtbesucher verdammt nützlich sein. Das Kreuzworträtsel ist hart aber fair und nicht so scheiße wie das im Punk is dad #3. Für alle Mestizo und Ska Liebhaber unbedingt zu empfehlen und auch der ein oder andere Offbeatpunker wird hieran seine Freude haben.
Mafiatanz #2:
…aus der Hauptstadt erreichte mich die #3 des Voice of Culture, ein professionell aufgemachtes A5er. Kosten tun die 80 Seiten nur 1,50€, wenn das mal kein guter Preis ist. Und keine Angst, langweiliges Promogelaber wie in einigen großen „professionellen“ gibt´s hier auch nicht, das Teil hat ei aller Druckqualität immernoch Fanzinecharakter. Geht zwar thematisch in die mainstreamige Richtung, steht auch drauf, nämlich „mestizo | ska | punk“. So werden Athena, King Django & Victor Rice und Babylon Circus interviewt. The Movement und einige andere dürfen auch noch ihren Senf ablassen und einen großen Artikel zum zehnjährigen Jubiläum vom Wild at Heart gibt´s auch noch. Und damit nicht genug, natürlich muss man auf Kolumnen & Reviews nicht verzichten. Gutes, abwechslungsreiches Heft, an dem gerade so Mestizo-Kollegen ihre Freude haben werden…
Human Parasit #6:
Etwas dicker geworden ist es, das Heft aus der Hauptstadt um den Matthias und den Mieschka. Ansonsten hat sh zum Vorgänger nicht viel verändert - sprich: Farbiges Hochglanzcover (das sieht echt chic aus) und die allseits bewährte Mieschung aus Interviews, Rezensionen ein paar Kolumnen und ein paar Berliner Lokalnachrichten (Plattenladenreport, Radio und Wild at Heart Story). Das Voice Of Culture ist ein Musik-Zine, in dem persönliche Ansichten, Gedanken und Erlebnisse eher eine untergeordnete Rolle spielen. Vermisste ich den persönlichen Aspekt in der Nr. 2 noch gänzlich, werden mir hier wenigstens in den beiden Kolumnen ein paar Einblicke in die Seele anderer gewährt… Sunny schlägt sich mit Insekten in Florida rum (Ich hasse Insekten! Vor ein paar Tagen habe ich noch einen erbitterten Kampf gegen eine Riesen! Hornisse geführt, die ohne mich zu fragen in mein Zimmer eingezogen ist. Ich steh nicht so auf brummende und stechende schwarz-gelbe WG-Partner und da sie meiner höflichen Bitte doch aus dem Fenster zu verschwinden partout nicht nachgekommen ist, rückte ich ihr mit der chemischen Keule und meinem Pantoffel zu Leibe. Möge sie in Frieden ruhen…) Der Kollege, das ist doch der Chefdenker, der unsterblich in die Parasiten verliebt ist, oder? - mag nebenbei auch Kettcar und rechtfertigt sich auf 2 Seiten dafür - lustig! Die Plattenläden in Berlin vorzustellen ist eine super Idee, doch finde ich die Umsetzung nicht wirklich gelungen. Das kommt doch ein bisschen knapp und unpersönlich (hah, da haben wir es wieder) rüber. Die Will at Heart Story (Interview mit einer Betreiberin) ist schön zu lesen. Allerdings empfinde ich diese Interviewform (nennt man das indirekte Rede?) als etwas nervig. Man erfährt einiges über den Laden, der nunmehr seit 10 Jahren in Berlin fast jeden Tag seine Pforten öffnet und Konzerte veranstaltet. Laut eigenen Angaben sollen dort schon über 5.000 Bands auf der Bühne gestanden haben - wow! Die türkische Skaband „Athena“, die auch beim Eurovision Song Contest mitgewirkt hat, wird zur Rede gestellt und das Gespräch ist doch um einiges tiefsinniger, als das letzte Interview mit der Band im SN-Punx (Oder war es im Egoist???). Layoutet wird weiterhin fast ausschließlich an der Tastatur, bis auf Mr. Mayonaises Vorwort (es geht doch! Übrigens schreibt sich dein Name laut Duden: Mayonnaise bzw. Majonäse), so dass sich hier niemand die Hände am Pritstift verklebt und auch nicht mit der Bastelschere in den Ringfinger schneidet. Der übrige Inhalt im Schnelldurchlauf: Die Schnittererzählen Kappes (so eine überflüssige Band!), die Ska und Mestizo Artikel bzw. Interviews habe ich wegen Terminstress leider! überspringen müssen, Movement interessieren mich auch nicht und haben sich mit dem Gefasel von wegen Gesellschaft zerstören, aber nicht die Arbeiterklasse (? - Zitat Estrella Negra: „Fuck the Working Class“ bei mir disqualifiziert. Das Magenbitter Comic ist klasse(siehe PFF-Zine), die Reviews sind mir allerdings zu waschi-waschi (wie kann man denn das Raumschiff Wucherpreis nett finden?). Insgesamt finde ich diese Ausgabe ein bisschen besser als das Vorgängermodell, wobei die Kritikpunkte die gleichen bleiben: Zuviel professioneller Musikjournalismus und zu unpersönlich.
Skinheads Red & Black #4:
Das Voice of Culture-Fanzine stammt aus Berlin und beschäftigt sich hauptsächlich mit Mestizo-, Ska- und Punkmusik. Mittlerweile ist die dritte Ausgabe im DinA5-Format mit Hochglanztitelseite erschienen. Das Heft umfasst 80 Seiten und bietet Euch zahlreiche Interviews mit Babylove & The Van Dangos, Die Schnitter, King Djangos & Victor Rice, Athena, Matthias Färm von Millencolin, 10 Jahre Wild at Heart, Babylon Circus und the Movement. Außerdem gibt es Portraits von Muchachito Bombo Infierno, Eat Less Bread, Leben in Krakau, Pork Pie und Mestizo. Abgerundet wird das Heft durch zahlreiche Kolumnen (Fuck Florida, Rundfunk-Opfer, Kettcar, Railway to hell) und verschiedene Rubriken (Berliner Plattenläden bis hin zu CD-Reviews). Alles in allem ist auch die dritte Ausgabe wieder sehr gelungen und umfangreich. Das einzige was mich stört ist, daß das Ganze etwas glatt rüberkommt und mir natürlich etwas die politische Aussage fehlt. Ansonsten sind die Voice of Culture-Leute mittlerweile sehr umtriebig, was Konzerte veranstalten in Berlin betrifft. Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf ihre sehr umfangreiche und gut gemachte Homepage zu werfen, über welche Ihr auch das Heft beziehen könnt: www.voiceofculture.de
Moloko Plus online:
Sehr unterhaltsames und professionell gestaltetes, kleinformatiges Zine aus der Hauptstadt mit leichtem Hang zu Ska und artverwandten Sounds. Kurz aber gut ist das Gespräch mit meinen Lieblingen von The Movement, sehr angesprechend darüber hinaus das aufschlussreiche Interview mit der türkischen Ska-Kombo Athena, die ja beim diesjährigen Grand Prix aufgetreten sind. Und oh Wunder: die Männer vom Bosporus haben richtig Ahnung! Desweiteren kommen die Macher des Berliner Wild at Heart zu Wort, die das 10-jährige Jubiläum ihres Schuppens feiern. Unverzichtbar für uns Provinzler beim Besuch in der Spree-Metropole der ebenso übersichtliche wie hilfreiche Plattenladen-Führer durch Berlin. Natürlich gibt es neben weiteren Fragen/Antworten an diesen oder jenen Zeitgenossen (Babylove & the Van Dangos, Die Schnitter) und diversen Impressionen aus allerlei Herren Ländern (Florida, Krakau) noch das, was ein Zine eben ausmacht, formell und inhaltlich jedenfalls alles sehr ansprechend aufbereitet und für einsfuffzig wird man rundum bestens bedient. Sir Paulchen
Superklaus #7:
Mittlerweile habe ich die dritte Ausgabe erhalten, die mir ebenfalls gut gefällt: Schön ist der Übersichtsartikel zu Plattenläden in Berlin, interessant die Interviews mit ATHENA, der populären Skapunk-Band aus der Türkei, THE MOVEMENT, der Mod-Band aus Dänemark oder der Bericht über das WILD AT HEART in Berlin. Sehr musikjournalistisch und seriös wirkendes Heft, trotzdem gut.
Hähnchen #4:
Sehr professionell kommt dieses Fachmagazin für „Mestizo/Ska/Punk“ daher. Edel das Erscheinungsbild mit farbigem Cover und puristisch das Layout der Artikel. Sogar eine eigene Homepage hat man – und das nach ganzen drei (!) Heften. Behandelt werden vornehmlich Ska-Bands wie BABY-LOVES & THE VAN DANGOS oder ATHENA, die in ihrer türkischen Heimat echte Popstars sind (und mal beim Eurovisions-Chanson“ Dingens mitgemacht ham). Am Interessantesten fand ich das Interview mit den SCHNITTERn. Abgerundet wird das Heft – das mit 80 Seiten ein mehr als faires Preis/Leistungsverhältnis aufweist – durch einen netten Comic, eine humorige Liebeserklärung an die neue KETTCAR (Mainstream, jetzt heul ich für dich!), Berichte aus Warschau und Florida (letzteren fand ich eher schwach, weil wirr). Das VoC ist ein sehr spezielles Heft für sehr spezielle Menschen mit einem sehr speziellen Musikgeschmack, das muß schon mal Mestizo heißen, gell? Alles egal. Die Jungs und Mädels verstehen überwiegend ihr Handwerk und somit gefällt mir duese Börliner Gazette ausgesprochen gut.
Plastic Bomb #52:
Nettes und professionelles Zine aus Berlin. Inhaltlich dreht es sich um Mestizo (Begriff wird glücklicherweise im Heft erklärt), Ska, Dub, Reggae und Punk. Interviews mit THE MOVEMENT, den Folkpunkern DIE SCHNITTER, der türkischen Skaband ATHENA, persönliche Gedanken, ob man KETTCAR gut finden kann/darf oder nicht, einem etwas anderen Reisebericht aus Polen und einiges mehr. Außerdem werden noch einige Plattenläden aus Berlin vorgestellt, wobei mir nicht so klar geworden ist, was der Schreiberling ständig mit den TROJANS hat, aber egal. Zum Abschluß gibt es ein Kreuzworträtsel mit Gewinnen. Gutes Heft, wenn auch für meinen Geschmack zuviel Ska und Konsorten, geht aber in Ordnung. Leute, die diese Musik mögen, bitte zugreifen.
www.irieites.de scheibt:
"Ein Euro Fünfzig" steht oben rechts auf dem Titelblatt der aktuellen, dritten Ausgabe von Voice Of Culture. Das ist angesichts eines prall gefüllten, insgesamt 80 Seiten zählenden Heftes supergünstig. Vor allem auch, bedenkt man einmal, wie viel Arbeit und Herzblut bei den Machern und Macherinnen des Heftes aufgebracht wird, um diese Menge auf die Beine zu stellen. Das Zine, welches zweimal im Jahr erscheint, sowie die Website beschäftigen sich weitgehend mit den drei Musikrichtungen Mestizo, Ska und Punk. In der aktuellen Ausgabe liegt dabei ein deutlicherer Schwerpunkt auf Ska und Mestizo. Interviews lassen sich zum Beispiel mit Babylon Circus, Athena und King Django & Victor Rice finden. Zudem gibt es Reviews zu Tonträgern, ein Comic und vieles mehr. Mehr als nur ein Grund also, mit Stefan und Krizn von Voice Of Culture ein Email-Interview zu führen... das komplette interview könnt ihr hier lesen
Proud to be Punk #6:
Das schon allein durch den farbigen Hochglanzumschlag recht professionell daherkommende Berliner Blättchen bestreitet mittlerweile die 3. Runde und bietet Euch erneut eine bunte Mischung unterschiedlicher, aber größtenteils in gewisser Sicht miteinander verknüpfter Musikstile. Auch wenn die Interviews mit DIE SCHNITTER, ATHENA - übrigens einer sehr erfolgreichen türkischen Ska-Band, die auf Wunsch der Regierung(!) an einem Songcontest teilnahm, BABYLON CIRCUS, THE MOVEMENT sowie einigen weiteren Szenegrößen durchweg ausführlich und für Genreangehörige sicher interessant ist, so konnten mich - vielleicht abgesehen von dem Frage-Antwort-Spielchen mit den Betreibern des WILD AT HEART - Clubs der Landeshauptstadt - , die meisten Gespräche nicht unbedingt hinter dem Ofen hervorlocken, da mir einfach der Bezug zum Großteil der vorgestellten Combos fehlt. Tja, die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist schließlich auch gut so! Hierzu gesellen sich teils recht gute, teils etwas überflüssige Kolumnen, Kurzgeschichten, Erlebnisberichte und Portraits über das Label PORK PIE, das Leben in Krakau oder die Musikschublade Mestizo - obwohl ich auch nach dem Lesen des Artikels immer noch nicht weiß, in welche Kerbe dieser Stil nun schlägt. Inhaltlich fehlt mir einfach die gewisse Portion Punkrock. Auch vom Optischen Eindruck her konnte besagtes Heft leider keine nennenswerte Begeisterung hervorrufen - das komplette Pamphlet ist übersät mit unzähligen, riesigen Anzeigen und das Computerlayout wirkt oftmals steril, kahl wie auch verschwenderisch, so dass mensch schon allein durch die vielen Mitwirkenden wesentlich mehr Inhalt auf diesen stattlichen 80 Seiten hätte zu Papier bringen können. Tja, Jungs und Mädels, inhaltlich diesmal nicht mein cup of beer und gestalterisch noch ausbaufähig.
Auf AllSka (Ska-Musik Online) :
Was da vor mir liegt, ist sozusagen eine Offline-Ausgabe des Berliner Online-Magazines 'Voice Of Culture'. Im handlichen DIN-A-5-Format kommt es daher und ist damit gerade Mal halb so groß wie herkömmliche Magazine der Regenbogenpresse. Im übrigen ist es ansprechend und übersichtlich gestaltet, sodass man davon ausgehen kann, dass hier zumindest angehende Profis am Werk waren. Inhaltlich hat das Fanzine auf satten 80 Seiten auch einiges zu bieten. So gibt es Interviews mit Athena, Babylove & The Van Dangos, King Django & Victor Rice und Babylon Circus, ein Portrait des Labels Pork Pie, welches sich unter anderem mit einem neuen T.S.P.O.-Album zurückmelden könnte u.v.m. Daneben bietet es ständige Rubriken wie z.B. Comics, CD-Reviews, Kreuzworträtsel sowie einen interessanten Bericht über Mestizo.
Die 1 Euro 50 plus Versandkosten ist dieses Fanzine alle Mal wert!
http://www.allska.de
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Voice Of Culture #2 erscheinungsdatum 05.11.2004
23.10.2004 voice of culture #2 und die zweite print-release-party
Es ist kalt geworden mein Damen und Herren. Und mit den ersten bunten Blättern die auf den Strassen jeden Hundehauffen zur hinterhältigen Falle werden lassen, beginnt die Lesesaison 2004/2005. Wer lesen kann und auf der Frankfurter Buchmesse nicht wirklich fündig geworden ist, dem sei zu seiner dampfenden Tasse Glühwein noch ein herzlich punkiger Gruß aus Berlin mit in die Stube gesandt. Wir haben es doch tatschlich geschafft, eine zweite Ausgabe unseres Magazins zusammenzuheften, die Euch zwar vielleicht nicht über den ganzen Winter, zumindest aber bis zum Nikolaus die Zeit verteiben helfen soll. Schön bebildert und mit viel Liebe aufbereitet, erwarten Euch dieses Mal u.a. bahnbrechende Interviews mit Spitfire, Jazzbo, KapBonn, Toxoplasma und Casino Gitano. Dazu haben wir uns extra Mühe gegeben, mehr Stoff mit persönlicher Note zusammenzutragen, hervorragend zum Schmökern in langen Nächten. Durch eine knapp erweiterte Auflage ist es uns möglich, diesmal das Magazin auch verstärkt in einigen Läden außerhalb Berlins anzubieten. (Die endgültigen Adressen findet Ihr demnächst an dieser Stelle) In Zeiten, in denen immer alles schlimmer wird, haben wir es geschafft, den Preis von Einsfuffzich konstant zu halten, und noch etwas ist gleich geblieben.
Es kommt wieder im pfiffigen A5-Format daher, ideal dafür geeignet, Euch bei Euren mühseligen Klogängen zu begleiten.
Und weil wir uns so riesig freuen und vor Aufregung schon seit Mitte September nicht mehr richtig schlafen können, wollen wir die Print-Release ordentlich mit Euch feiern. Am Freitag den 05.11.04 wird das Heft zum allererstenmal druckfrisch in der Tagung in Friedrichshain (Cube Club im Keller der Tagung, Wühlischstrasse 29) serviert. In gemütlicher Atmosphäre werden uns s.p.u. Pate und DJ Pepe mit feinem Ska und Mestizo durch die Nacht bringen. Eintritt kostet 2 €. Und wir freuen uns auf Euer Erscheinen.
Meinungen zum VoiceOfCulture #2
Superklaus #7:
Wesentlich punkiger als die Erstausgabe kam die zweite Nummer von Voice of Culture im Winter 2004/2005 bei mir an: Interviews mit TOXOPLASMA, den D-SAILORS und KAPITULATION BONN bilden einen gewissen Schwerpunkt in dem wie immer sehr sauber gestalteten und eher nach einem Stadtmagazin als nach einem Fanzine aussehenden Heft. Entsprechen brav und stadtmagazinig ist die Gestaltung – was mich seltsamerweise aber nicht stört, weil dadurch alles sehr schön lesbar ist. Schwachpunkte des Heftes sind einige Artikl, die Themen nur anreißen und nicht sonderlich in die Tiefe gehen. Wer bisher nicht wusste, was Rocksteady eigentlich ist, wird es nach dem einseitigen Artikel >>Was ist eigentlich Rocksteady<< auch nicht wissen. Da nützt auch ein ganzseitiges Foto von Desmond Dekker nicht viel. Und der Text über das „Virtuelle Taschentuch“ macht mich auf das Thema „Telefonsex und anderes“ zwar extrem neugierig, unterhält aber schlicht – bei einer Seite kein Wunder. Wenn schon denn schon: Entweder solche Themen auswalzen oder weglassen. Gerade ein Heft, das so professionell auftritt, sollte das packen. Das Fanzine hat wieder mal 60 Seiten Umfang (A5-Format), ist seriös gestaltet und besitzt einen Farbumschlag. Für eineinhalb Euro gibt es das Heft bei…
Alf Garnett #9:
Weiter geh´s mit einer neuen Nummer, in der u.a. Interviews mit KAPITULATION B.O.N.N. (würg!), TOXOPLASMA (schon eher mein Fall), SPITFIRE, D-SAILORS (jetzt reicht ber…), ROLANDO RANDOM & THE YOUNG SOUL REBELS, JAZZBO und CASINO GITANO (endlich haben wir den 6-Semester-Ethnologie-Touch behafteten Tiefpunkt der Ausgabe erreicht) vorkommen. Ansonsten wären da noch die historischen Infos zum Thommy-Weissbecker-Haus erwähnenswert, soi ein paar Seiten für den (imaginären) Komposthaufen („Saxophonien“…meine Fresse…). Das war jetzt mit Sicherheit nicht alles, aber der Rest sagt mir halt relativ wenig. Schon gut aufgemacht und auch nicht schlecht geschrieben, aber das Heft reißt mich halt nicht vom Hocker.
SN-Punx #6:
Das VOC bietet in seiner zweiten Ausgabe ein breites musikalisches Angebot an. Somit gibt es Interviews und Stories, die mich teils mehr und einige, die mich weniger interessieren. Zu den interessanteren zählen für mich die Interviews mit den ewig jungen (?) Deutschpunkern von TOXOPLASMA und KAPITULATION BONN, der Bericht über das TWH in Berlin und die „Saxophonien“-Story. Die Interviews mit den Skabands finde ich dagegen nicht sooo spannend. Dabei kann ich nicht einmal sagen warum… Insgesamt jedenfalls eine ganz gute Mischung in der Kulturstimme aus Berlin.
Human Parasit #5:
Sehr professionell kommt dieses noch junge Heft aus der Hauptstadt daher. Alles sauber am Computer layoutet und mit einem Hochglanzfarbcover versehen. Sieht ein bisschen nach einer „kleinen“ Version des OX aus. Vom Stil her erinnert es eher an eine abgespeckte Version des Drachenmädchen aus Münster. Beides Hefte, die mich (gelinde gesagt) nicht sonderlich ansprechen. Fast alle Reviews, die ich über das VOICE OF CULTURE gelesen habe, begannen mit den Worten: „Mieschka Mayonaise hat jetzt also sein eigenes Heft…“ Der gute hat sich mit zahlreichen Interviews mit den Größen des Punkrock Business einen Namen gemacht und sich dieses Mal die alten Herren von TOXOPLASMA und KAPITULATION BONN vors Diktiergerät geholt, wobei gerade letzteres nicht wirklich viel hergibt. Ich fand diese Band damals schon zu Schlachtrufe-Zeiten überflüssig, hatte es beglückwünscht, dass sie in der Versenkung verschwunden waren und muss jetzt hier lesen, daß sogar eine neue Platte aufgenommen wurde. Bäh! Nach Punkrock Business riecht leider das ganze Heft, es bietet zu wenig Persönliches, da steckt kaum Leben drin. Die Interviews u.a. mit D-SAILORS, SPITFIRE, JAZZBO, ROLANDO RANDOM und CASINO GITANO sind allesamt recht aufschlussreich, wirken aber etwas trist und versprühen mir zu viel professionellen Musikjournalismus (das Wort hab ich vom Falk geklaut…). Zudem werden mit Mestizo und Ska Musiksparten bedient, die für mich einen ähnlich hohen Stellenwert haben, wie deutsche Volksmusik mit Karl Moik. Ich bin halt ein intoleranter Punker und will so was nicht lesen. Die Story über Ittens Farbenlehre ist allerdings prächtig. Ich hab mich köstlich amüsiert und mehrmals laut aufgelacht – mehr davon! Bei der Besprechung unser dritten Ausgabe (Das Split mit dem Bundschuh) wird festgestellt, daß wir wenig bis gar keine Werbung im Heft hatten. Das hält sich beim VOICE OF CULTURE zwar noch in Grenzen, aber für den ollen Punk & Disorderly Flyer auf der letzten Seite mit der DIM-Band „Crusaders“ gibt es allerdings satten Punktabzug. Sowas muss ja wohl nicht sein. Alles in allem ein Heft mit wenigen Lichtblicken, was es sicherlich ab Ausgabe 5 am örtlichen Bahnhofskiosk zu erwerben gibt. Ist mir zu unpersönlich.
1200 Interview (Frankfurt Oder)
Wir haben es geschafft und eigentlich gibt es für uns keine anderen Ziele mehr. Über unser kleines Voice Of Culture-Print wurde in der "1200" (Frankfurt/Oders lokale Programmzeitschrift) berichtet. Da gibt es auf der 7. Seite einen Artikel zum aktuellen Heft und ein kurzes Interview mit Mieschka. Den ganzen Text abzutippen wäre mir jetzt zu zeitaufwendig, aber eine Frage und Antwort soll euch gegönnt
sein:
1200: Was ist das besondere an Voice Of Culture?
Mieschka: Zum ersten sicher die grüne, augenfreundliche Farbe. Dann auch die Interviews abseits des Mainstreams. Vor allem aber das hocherotische Team, das dahinter steht. Auf der aktuellen Ausgabe sind wir auch auf dem Cover, so schön
sind wir ...
Proud to be Punk #5
Mieschka, einer der fleißigsten Gelegenheitsarbeiter dieser kleinen Gazette, ließ mir dieses Pamphlet zukommen, innerhalb dessen Redaktion er sich als festes Mitglied schimpfen darf. Aus optischer Sicht betrachtet, konnte mich das ?Voice of Culture' als alten D.I.Y.-Fanatiker nicht unbedingt überzeugen - ein farbiger, auf Hochglanzpapier gedruckter Coverumschlag, steriles, oftmals leer wirkendes Computerlayot und für ein kleines Fanzine im A5 Format mit einem Umfang von 60 Seiten einfach viel zu viele, oftmals sehr große Werbeanzeigen. Durch ihren locker-flockigen Schreibstil, gut geführte Interviews - so z.B. mit TOXOPLASMA, KAPITULATION BONN, D-SAILORS, SPITFIRE, JAZZBO oder CASINO GITANO - und interessante persönliche Erlebnisberichte schafft es die ?Voice of Culture'-Crew ganz gediegen, soeben erwähnte Kritikpunkte wieder auszugleichen. Insgesamt ein sympathisches Blättchen, dessen musikalische Gewichtung sich in einer ausgewogenen Mischung aus Ska und Punkrock widerspiegelt, mich als alten Crustie-Clown jedoch nur begrenzt anspricht. Einen kleinen Vorgeschmack besagten Hefts erhaltet Ihr unter www.voiceofculture.de, der dazu gehörigen Onlineversion.
Der gestreckte Mittelfinger #3
Kaum ist die erste Ausgabe durchgelesen, kommt die Zweite. Inhaltlich hat sich nicjt viel geändert, das meiste ist uninteressant für mich, allerdings wurder der Punkrockanteil erhöht. Diesmal gibt es Interviews mit D-SAILORS (langweilige Band), KAPITULATION BONN (auch nicht besser), und TOXOPLASMA (das ist echt gelungen), dazu gibt es auch Interviews mit SPITFIRE, JAZZBO, ROLANDO RANDOM & THE YOUNG SOUL REBELS und CASINO GITANO. Dazu noch Konzertberichte, persönliche Artikel und Reviews. Für FreundInnen von Ska und Mestizo bestimmt sehr lesenswert, mich haut es insgesamt nicht vom Hocker. Ist mir insgesamt zu glatt und zu sehr Musikjournalismus.
meinung vom Drachenmädchen #9
Die neue DIN A5 Ausgabe des Printmagzin aus Berlin. Ergänzend zum Internetauftritt finden sich hier interessante Kolumnen & Berichte, z.B. über ein Filmfestival in Barcelona und das Geheimnis um den Rocksteady wird gelüftet. Zwischendurch Interviews mit Toxoplasma, Spitfire, Kapitulation Bonn und Jazzbo. Gespickt mit Tonträger- und Fanzinereviews ist dies eine leckere Ergänzung zur online Ausgabe. Während ich der ersten Ausgabe etwas skeptisch gegenüberstand hat sich das mestizo I ska Ipunk Magazin doch als Leckerbissen herausgestellt. In dieser Ausgabe finden sich noch weitere interessante Themen wie Rolando Random oder Casino Gitano, welche ich mir gleich reinziehen werde. Schönes Heft mit Farbcover frisch aus der Druckerei!!
www.moloko-plus.de schreibt:
Nüchtern, fast schon langweilig layoutetes Heft, was aber nicht den Inhalt schmälern sollte. Denn dort wird einiges geboten. Im Untertitel des Titels steht Mestizo, Ska, Punk und das wird auch geboten. Sehr interessant sind z.B. die Interviews mit Spitfire und Toxoplasma; und obwohl gerade letztere in fast allen Zines durchgereicht wurden ist das Interview doch etwas besonderes geworden. Belanglos hingegen ist das Gespräch mit Jazzbo, auch die kurze Abhandlung über Rocksteady ist nicht gerade informativ, im Gegenteil, hier ist vieles ungenau, der Übergang zum Reggae fehlt, Duke Reid als Produzent hätte vielleicht auch eine Erwähnung verdient gehabt und Prince Buster hat sicherlich hier nicht den ganz großen Stellenwert. Somit bleibt die Frage, was eigentlich Rocksteady sei, auch auf dieser DIN A 5-Seite unbeantwortet. Trotzdem ist das Heft sehr empfehlenswert, auch weil (wenige) private Dinge die manchmal nüchterne Stimmung auflockern, z.B. der Artikel „Saxophonien“. tb
www.kink-records.de schreibt:
Hier halte ich also die zweite Ausgabe des noch recht neuen Fanzines aus Berlin in den Händen. Bis zu dieser Ausgabe kannte ich das Voice of culture Fanzine noch nicht. Der Schwerpunkt dieses Fanzines liegt auf "Mestizo, Ska, Punk", wobei der Ska-Teil (zumindest in dieser Ausgabe) stark überwiegt. Interviews gibt es
mit folgenden Bands: Kapitulation BONN, Casino Gitano, Spitfire, D-Sailors, Toxoplasma und Jazzbo. Weiterhin gibt es auch ein paar persönliche Geschichten, wie z.B. "Mein hartes Leben" oder "Saxophonien, sowie einen Bericht über das Weissbecker Haus in Berlin. Den Bericht "Was ist eigentlich Rocksteady?" fand ich auch sehr interessant und ansonsten gibts halt noch ein paar Plattenkritiken und Fanzine-Reviews. Das Fanzine kommt im Computer-Layout mit Farb-Cover und sieht eigentlich recht nett aus und liest sich auch gut. Allerdings nicht unbedingt mein Fall, da mich die interviewten Bands und auch die anderen
Beiträge größtenteils nicht sonderlich
interessieren. Wer sich für die oben genannten Bands und auch für Ska interessiert, der sollte aber auf jeden Fall mal einen Blick wagen (was übrigens auf der Homepage auch recht gut geht).
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VoiceOfCulture #1 erscheinungsdatum: 16.04.2004
02.06.2004 Voice Of A Culture Goes Print!
printrelease am 12.06.2004 im wild at heart mit Lili. Skasozial. Deliakt.
Irgendwann in den nächsten Tagen feiert Voice Of A Culture seinen ersten Geburtstag. Das Datum ist heute nicht mehr genau zu bestimmen. Umso mehr können wir behaupten, pünktlich zu diesem Anlass mit unserer ersten Druckversion auf den Markt zu drängen. In diesem Jahr ist unglaublich viel passiert - welch schlaue Einsicht - und es ist wohl auch der löblich aktiven Berliner Kulturszene zu verdanken, dass sich so schnell ein für uns befriedigendes Ergebnis entwickeln konnte. Angefangen hat alles wie so oft bei einer kleinen Feier - quasi mit einer Schnapsidee, oder vielmehr einer Bieridee und die will ja gepflegt sein. Gespräche in der Küche bis in die frühen Morgenstunden, zusammengepfercht zwischen Kühlschrank und chronisch überfüllter Abfalltonne, dazu etliche Zigarettenschachteln und viel Bier waren offenbar Nährboden genug, um daraus unser Projekt entstehen zu lassen. Wir wollten eine Internetseite auf die Beine stellen, die sich intensiv mit Mestizo, Ska und Punkrock auseinander setzt. Bis die Sache aber so richtig anlief, vergingen noch einige Monate. Dann trudelten die ersten Interviews ein. Wir schrieben unsere ersten Live-Reviews und sammelten vor allem mühsam Konzerttermine aus dem Internet zusammen. So entwickelte sich mit viel Idealismus und Durchhaltevermögen das Onlinemagazin Voice Of A Culture, wie man es heute vorfindet …
Unsere Textproduktion kann sich mittlerweile sehen lassen - Höchste Zeit sich ein wenig selbst auf die Schultern zu klopfen. Bei vielen Interviews, immer auf der Jagd nach noch nie dagewesenen Informationen, kam es uns besonders darauf an, die Bands als Mitglieder in einer Szene zu beschreiben bzw. nach persönlichen Meinungen und Stellungnahmen zu wühlen. Das ist uns aus verschiedenen Gründen nicht immer gleich gut gelungen. Deswegen werden wir aber nicht postwendend ein paar Runden Ecke-Stehen absolvieren. Zum einen lässt die knapp bemessene Zeit eines Interviews eine längere Diskussion über diverse Hintergründe nicht zu, zum anderen scheinen viele Bands gerade mit politischen Aussagen sehr vorsichtig und diplomatisch umzugehen. Vor allem in den USA verbindet sich mit Punkrock offenbar kein politischer Gestus mehr, zumindest aber nicht in dem Maße, wie das in Europa der Fall ist. Dicke Autos und Fastfoodwänste stehen längst schon nicht mehr im Widerspruch zu einer Punkrock-Lebenshaltung, aber das ist ja eigentlich nichts neues. Jedenfalls bemühten wir uns stets, das Selbstverständnis der Bands jenseits des „Wir wollen eine gute Show bieten und die Leute unterhalten“ ans Tageslicht zu bringen. Und damit uns auch keiner vorwerfen kann, wir lägen faul auf
unseren Häuten herum, brechen wir nach der Etablierung unseres Onlinesamplers demnächst die nächste mediale Grenze.
Wir haben uns entschlossen, alle wichtigen und informativen Interviews, Berichte, aber auch die spektakulärsten Konzertberichte und die interessantesten CD-Reviews noch einmal abzudrucken. Ein Jahr Voice Of A Culture wird in einem A5 Heftchen konserviert! Das Print-Release wird in Form eines kleinen Konzertabends im Wild At Heart am 12.Juni 2004 stattfinden. Dazu haben wir 3 Bands eingeladen und dürfen hier stolz verkünden, wer uns den Abend versüßen wird: Zum einem die MädelsPopPunkband Lili aus Köln. Mit dabei ebenfalls eine Kölner Band, Skasozial. Die SkaPunk`n`Roller lassen auf vieles hoffen. Unterstützt werden die beiden Bands von den allseits bekannten Berlinern Delikat . Wem dann die drei Bands noch nicht genügen, der kann sich zwischendurch und nach den Konzerten vom Specialdurchblickersoundsystem eine ordentliche Portion Punkrock um die Ohren knallen lassen.
18.06.2004
So der Verkauf startet! Wir werden unser Heft auf verschiedenen Konzerten an den Mann bringen, die aktuellen Daten hierzu, findet ihr immer auf der Startseite. Wer will kann sich natürlich direkt von der netten Post beliefern lassen. Dazu einfach einen frankierten A5 Umschlag plus € 1,50 an voice of a culture, c/o matthias jäger, gubener straße 53a, 10243 berlin schicken und schon gehts raus an euch.
Außerdem findet ihr die Hefte auch in einigen Läden in Berlin:
Vopo Records (Danziger Strasse 31, Berlin-Prenzlauer Berg). Dockland Store direkt am hackeschen Markt. Tiki Heart Wienerstrs.20 10999 Berlin- Kreuzberg U- Görlitzer Bhf. Bus -129. Puke Music Samariterstrasse 34a F-hain, 10247 Berlin
meinungen zum ersten heft:
Alf Garnett #9:
Ist tatsächlich der Mieschka, der hinter diesem Hochglanz-A5er steckt, der gleiche Punker, den ich letztes Jahr in Rastatt kennengelernt hab, als er mit seiner „BOCKWURSCHTBUDE“ genannten Band unterwegs war? Und der macht jetzt dieses „OX“-in-klein-Zine mit dem ambitionierten Titel „Voice of Culture“? (…wobei ich mich gleich wegen des Untertitels „Mestizo | Ska | Punk“ fragen muß, welche Kultur oder gar Subkultur genau damit gemeint sein soll. Mestizo?!? Naja, wenigstens mal was anderes…) Mein erster Eindruck ist jedenfalls der, daß man dem Machwrk ganz gut anmerken kann, daß „V.O.C.“ ursprünglich mal als E-Zine angefangen hat und erst mit dieser Ausgabe den Sprung aus dem virtuellen Raum heraus gewagt wird – ein bisschen unpersönlich und ein Schreibstil, der eher an Musikartikel der Lokalzeitung als an ein Punkrockheft erinnert. Interviews gibt´s an der Punkrock-Front mit RUBBERSLIME (nicht so gut, wie das in der aktuellen „Pogo Presse“, THE SHOCKS (besser als das in der letzten „Pogo Presse“) und ANTI-FLAG (kann ich nicht vergleichen; hab i der letzten Zeit zu viele Interviews mit denen gelesen…) und dazu im Ska- bzw. Mestizo-Bereich mit THE TOASTERS (yeah!), NEVILLE STAPLES (Ex-SPECIALS), TE SLACKERS, KARAMELO SANTO (Argentinien) und COSTO RICO (Barcelona). Meinen Geschmack trifft das Heft noch nicht so ganz, dafür ist es wohl zu sehr lokaler Veranstaltungskalender für Ethnologiestudenten. Aber für Leute mit Mut zum Blick über den eigenen Punkrock-Tellerrand könnte es durchaus brauchbar sein.
PS: Wenn ich aus dem Heft ein bestimmtes Wort für meine persönliche „Liste der Unwörter in Punkheften“ aussuchen müsste (vgl. „EINLEBEN-Micha“, Platic Bomb), dann wäre das hier auf jeden Fall „hachis“.
Punk is dad #3:
Ein nahezu professionelles Debüt vom VOC, das bereits ein Jahr lang als E-Zine existierte. Vollfarbcover und eine gedruckte, nicht kopierte Auflage machen schon was her. Dreht sich viel um Ska und so. Naja, da bin ich wohl der falsche Ansprechpartner für. Mestizo ist ebenfalls ein von den Macher/innen bevorzugtes Soundstilmittel. Das bezeichnet wohl den Salsa/Ska/Rumba Sound. Alles gut gemacht, klar, nur ein bisschen unpersönlich.
Mind the Gap #9
Genau wie das SN-Punx ist auch das VOC aus einem Onlinefanzine hervorgegangen. Gedruckt ist halt doch geiler, wa? Man hat auch gleich ein paar große Namen im Programm (TOASTERS, RUBBERSLIME, SHOCKS, SKA-P…. hey, Moment, das kommt mir alles sehr bekannt vor!), die im Heft allerdings nur gekürzt zu Worte kommen (ganze Interviews auf der Homepage). Layout - hmm, nenn es übersichtlich, ich nenne es langweilig. Machaber nix. Wird bestimmt noch besser. Aber fettes Farbcover! Neben Punk beschäftigen sich die Macher mit Ska (KARAMELO SANTO) und vor allem auch MESTIZO (COSTO RICO Interview, Barcelona-Reisebericht). Guter Einstieg, Steigerung noch möglich.
Der gestreckte Mittelfinger #3
Da hat sich der gute Mieschka endlich seinen Traum erfüllt und macht jetzt ein eigenes Fanzine. Und dann gleich richtig professionell mit Farbcover und übersichtlichem Computerlayout. Thematisch dreht es sich um Mestizo, Ska und Punk. Mit Mestizo und Ska kann ich nichts anfangen, deshalb haut ich das meiste auch nicht vom Hocker. Dafür ist das Interview mit den SHOCKS richtig gut. Dann werden noch ANTI-FLAG interviewt (gähn) und die unglaublich schlechten RUBBERSLIME. Diese Band ist wirklich schlimm. Und am schlimmsten von denen ist Elf. Das Interview mit dem in einer der letzten PLASTIC BOMB ist echt übel. Also nicht das Interview, sondern der Typ. Was der für eine Scheiße erzählt ist echt unglaublich. Auch das Interview hier ist sehr dürftig und kurz. Das hätte mensch sich auch sparen können. Desweiteren gibt es noch Interviews mit NEVILLE STAPLES, KARAMELO SANTO, THE TOASTERS und THE SLACKERS. Für eine Debütausgabe nicht schlecht, nur sollten die Interviews schon ein bisschen ausführlicher sein. Die kann mensch zwar auf der Homepage in voller Länge nachlesen, aber wenn man schon ein Fanzine macht, dann richtig oder gar nicht.
Moloko Plus:
Das neue Fanzine für „Mestizo, Ska und Punk“ aus der Hauptstadt kommt für ne Erstausgabe äußerst professionell daher. Und gleich auf dem Titelblatt
gibt`s was zu lernen für mich: was zum Teufel ist Mestizo? Aha, so was wieManu Chao, brasilianische Rhytmen, Latino, heißes Südamerika- Zeug eben. Den Musikstil kannte ich, aber interessant zu wissen, dass man das Mestizo nennt. Punkrock und Ska sind aber dennoch Schwerpunkt, wobei auch die Berichte aus der Mestizoecke nett zu lesen sind. Wie gesprächig Hauptstädter sein können, wenn sie zur Ausnahme mal von Hauptstädtern interviewt werden, zeigen die Shocks, die zur Abwechslung mal richtig das Maul auf kriegen. Bisherige Interviews waren immer nur im Stile von „Ja“, „vielleicht“, „kommt drauf an“ beantwortet- kurz, knapp und etwas arrogant. Schön zu lesen sind auch die anderen Inties mit z.B. Toasters, Slackers, Anti- Flag, wobei ich ernsthaft hoffe, dass ein Interview mit Rubberslime nun nicht zum zivilisatorischen Standart in der Fanzinewelt stilisiert wird. Nach Inties im Ox, im Plastic- Bomb, in der Pogopresse und in diesem vorliegenden Heft, ist jetzt hoffentlich bald Schluss mit dem Thema Rubberslime (so doll sind die nun wieder auch nicht!!!). `N Artikel zum Thema Ska-P, bei dem auch der viel diskutierte Antisemitismusvorwurf angesprochen wird gibt` s auch. Rundum liefert das Heft viele Infos und ich kann` s echt empfehlen! Anke
Drachenmädchen #8 :
"Ausgabe Eins des Mestizo, Punk, Ska Forums aus Berlin. Mir bislang nur als online-Magazin bekannt, nun auch als Print. 58 gedruckte Din A 5 Seiten im Programmheft Layout. Nicht schön aber übersichtlich und irgendwie ordentlich. Inhaltlich geht es um die oben genannten Genres, politisches und wieder Musik. Die Beiträge sind inhaltlich interessant und sollten von Dir als Liebhaber dieser Musikrichtungen auf jeden Fall wahrgenommen werden. Einfach Kontakt aufnehmen und schon flattert die dein Exemplar ins Haus."
Plastic Bomb #48:
Sehr professionell aufgemachtes Fachblatt für Mestizo, Ska und Punk, welches den geneigten Leser durch Farbcover und Lifestylemagazin Layout beeindrucken will, was bei mir nur bedingt auf Gegenliebe stößt. Aber was soll's, hier geht's hauptsächlich um den Inhalt und da gibt's nichts zu moppern. Ein wenig Punk (Rubberslime, Shocks und zum 234656. Mal Anti-Flag), ein wenig mehr Ska (Toasters, Ska-P, Neville Staples, Ska in und aus Berlin), sowie ein guter Teil Mestizo. Und wenn ihr nicht wisst, was es mit dieser Musik auf sich hat, dann holt euch die Gazette und die mehr als kompetenten Jungs und Mädels werden euch aufklären. Dirk
Superklaus #6:
Ich gestehe, dass ich bislang nicht einmal wusste, dass es eine Musikrichtung namens ?Mestizo? gibt. Aber jetzt weiß ich endlich in welche Schublade ich südeuropäische Bands stecken soll, die beispielsweise Ska, Pop Jazz und Funk mischen und das zu einer tanzbaren Mixtur aufkochen. Dieser Spielart der Musik sowie dem Punkrock und dem Ska widmet sich ein neues Fanzine nmens Voice of a Culture. Zu Wort kommen unter anderem Anti Flag (wie immer klar politisch), die Slackers (die über szene-interne Hackereien sprechen) oder Ska-P (knallen live, bringen aber durchaus heikle Aussagen zum Thema Israel).
Die erste Ausgabe des Voice of a Culture besitzt ein farbiges Titelbild, ein sehr sauberes Layout auf 60 Seiten und haufenweise Informationen. Das ganze ist sauber geschrieben und macht richtig Spaß. Mir fehlt ein bisschen die persönliche Note, aber für jemanden, der sich über musikjournalistische Beiträge freut, ist das Heft echt klasse. Und weiter entwickeln wird es sich garantiert. Der Startpreis von anderthalb Euro passt und bestellen kann man es bei ...




